NEWS
Neue Spielerin
 

MERCI SANDRA, SÄLÜ MARISA!!!

Sandra Verdun hat wie vereinbart ihr geschätztes Engagement per Ende Saison beendet und steht nun Ihrer Familie auch ab Herbst wieder an den Wochenenden zur Verfügung Wink

Es freut uns, dass wir die Lücke im Team wieder füllen konnten. Marisa Winkelhausen, in Juniorenzeiten schon 2x Schweizermeisterin mit Michèle und Nicole, stösst vom Team Grindelwald per sofort zu uns.

!WELCOME "BACK" MARISA! Cool

Sie wird die Position 3 und auch den Part des Vizeskip übernehmen.

Wir freuen uns, in dieser Formation in die nächste Saison steigen zu können!!! 




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Swiss League A 2010, 3. Teil Bern

Nach den ersten beiden Wochenenden stand die Qualifikation zur Schweizermiesterschafts Endrunde praktisch schon fest. Deshalb wollten wir uns darauf konzentrieren in den letzten 4 Spielen noch möglichst viele Siege zu erzielen um eine möglichst gute Ausgangslage für die SM-Woche in Bern herauszuspielen.

Unser erster Gegner am Samstag morgen war Grindelwald. Nach solidem Start missriet uns das 4. End und die Oberländerinnen konnten einen Stein stehlen und mit einer 2:1 Führung in die Pause gehen. Wir nahmen uns vor, eine direkte Antwort im 6. End zu geben. Dies gelang uns gut und wir konnten nach einem sehr gelungenen letzten Stein 3 Punkte gutschreiben. Allerdings blieb das Spiel aufgrund eines erneut gestohlenen Punkts unserer Gegnerinnen im 7. End ausgeglichen. Nach je einem weiteren Punkt in den Ends 8 und 9 mussten wir beim Stand von 5:5 das letzte End für uns entscheiden um das Spiel zu gewinnen. Mit einem gelungenen Clearing Spiel konntn wir das Haus offen halten und so den Sieg mit einem geglückten Takeout nach Hause bringen.

Nun stand am Abend das Spiel gegen das Team Aarau PWC auf dem Programm. Wir wollten natürlich den Sieg in der ersten Begegnung wiederholen und begannen sehr konzentriert. Mit 2 Punkten im 2. End konnten wir die Kontrolle im Spiel erst einmal übernehmen. Nach dem Ausgleich im 3. End und einem Nuller im 4. mussten wir vor der Pause nach unsauberem Spiel im 5. End den Punkt nehmen und führten zur Pause mit 3:2. Auch danach vermochte kein Team, sich abzusetzen. Abwechselnd wurde immer nur ein Punkt gutgeschrieben. Im 9. End baute Aarau ein sehr starkes Szenario im Haus auf und wir mussten ihnen trotz letztem Stein den Punkt und die Führung überlassen. Trotz starkem Spiel unsererseits im letzten End konnte Aarau uns in überzeugender Art daran hindern, die siegbringenden 2 Punkte zu erzielen. Wir schrieben einen Punkt gut und das Spiel ging ins Zusatzend. Dort konnten wir trotz ungünstigem Start mit einer Guard arbeiten und lagen vor dem letzten Stein shot, so dass Aarau einen guten Draw benötigte um zu gewinnen. Dies misslang und so siegten wir schlussendlich mit etwas Glück doch noch. 

Mit gestärktem Selbstvertrauen konnten wir nun die beiden letzten Spiele der Qualifikation angehen. Am Sonntag Morgen spielten wir gegen Flims. Nach bescheidenem ersten End, wo sich beide Teams an die veränderten Eisverhältnisse anpassen mussten, entwickelte sich ein hochklassiges Spiel. Flims buchte zwar im 2. End 2 Punkte, doch wir konnten bis zur Pause auf 3:2 verkürzen und hielten unser Niveau auch in der 2. Hälfte vorerst unverändert gut. So konnten wir im 7. End verdient einen Punkt stehlen und schafften somit den Ausgleich. Danach mussten die Flimserinnen sogar einen Punkt im 8. End mitnehmen und wir erhielten so die Möglichkeit, das Spiel mit dem Vorteil des letzten Steines zu kontrollieren. Leider war das 9. End spielerisch ein schwaches und so vesuchten wir, mit dem letzten Stein beide gegnerischen Steine aus dem Haus zu entfernen. Dies missriet leider und wir konnten den daraus resultiernden 3 Punkte Rückstand im letzten End nicht mehr wettmachen.

Nach diesem verpatzten Spielende wollten wir im letzten Match gegen Lausanne Olympique wieder auf die Siegesspur zurückkehren. Nach gutem Start mussten wir den Lausannerinnen aber zweimal 2 Punkte zugestehen und dies verunsicherte uns zusehends. Nach einem weiteren gestohlenen Punkt unserer Gegnerinnen lagen wir zur Halbzeit bereits mit 1:5 zurück. Nun mussten wir mehr Risiko nehmen um nochmals heranzukommen. Leider ging dieser Plan schon im 6. End schief und wir mussten erneut 2 Punkte zugestehen. Damit war das Spiel entschieden und wir konnten Lausanne vorzeitig zum Sieg gratulieren.

Trotz dieser beiden Niederlagen zum Schluss stehen wir mit den Mitfavoritinnen aus Flims und Aarau fast auf Augenhöhe und können unser Ziel, das Podest zu erreichen, mit Zuversicht in Angriff nehmen.

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Berner Damen-Cup 2010

Vom 8. bis 10. Januar 2010 fand der 42. internationale Berner Damen-Cup statt. In Anwesenheit sämtlicher Olympiateams wollten wir an unserem Heimturnier natürlich besonders gut abschneiden und nahmen uns deshalb viel vor.

Unser erster Gegner war das Team Österreich mit Skip Jaqueline Greiner, die aufgrund von krankheitsbedingter Abwesenheit von Standardskip Karina Toth das Zepter übernahm. Wir erwischten einen schlechten Start und lagen bald 0:3 hinten. Auch danach fanden wir nicht so richtig ins Spiel und nach kurzer Aufholjagd auf 2:3 zogen die Österreicherinnen wieder auf 2:5 davon. Nach einen 2er im 7. End versuchten wir im letzten End den notwendigen Punkt zu stehlen. Schlussendlich lagen wir mit 2 Steinen und mussten auf fremde Hilfe hoffen. Glücklicherweise kam uns ein schlechtes Finish von unserem Gegner entgegen und wir stahlen sogar 2 Punkte zum schlussendlich glücklichen Sieg.

Somit verblieben wir im  A-Tableau und spielten um 15:30 Uhr gegen das Olympiateam von Grossbritannien mit Skip Eve Muirhead. Auch diesmal gelang uns der Start nicht wunschgemäss und wir mussten früh einer Führung nachrennen. Zur Halbzeit lagen wir 1:3 hinten, konnten aber mit einem 2er Haus im 5. End das Spiel wieder ausgleichen. Nach einem Nuller im 6. End erzielten die Schottinnen 2 Punkte im 7. End und wir mussten im letzten im gleichen Mass nachlegen, um zumindestins Zusatzend zu kommen. Dies gelang uns auch und so kams zur Verlängerung. Dort zeigten die Schottinnen ihre Qualitäten und nützten unserern einzigen Fehler im Frontend gnadenlos aus um die Mitte freizumachen und konnten relativ locker den benötigten Punkt zum Sieg erzielen.

So ging's  für uns ins B-Tableau und gegen die Flimserinnen um Skip Binia Feltscher. Diesmal gelang uns der Start besser. Nach einer 2:0 Führung konnten die Bündnerinnen zwar ausgleichen, aber im 4. End machten wir viel Druck und lagen bereits mit mehreren Steinen. Dann erwischte der letzte Stein unseres Gegnerteams Dreck und wir konnten schlussendlich mit Glück 4 Punkte buchen.Diese Führung verteidigten wir recht gut auf dem unberechenbaren Abendeisund gelangten mit einer Führung von 7:6 und letztem Stein ins letzte End. Dort lief eigentlich alles recht gut. Die Flimserinnen machten allen möglichen Druck und lagen mit 2 Steinen. Unser letzter Stein war gut unterwegs, bis auch er Dreck erwischte und wir somit sehr unglücklich dieses Spiel doch noch verloren.

Somit war am Samstag morgen klar, dass nur eine Siegesserie uns noch ins Viertelfinale bringen konnte. Unser erster Gegner am Morgen waren die Juniorinnen von Lausanne Olympique. Wir übernahmen trotz Fehlstart im ersten End mit vergebenen 3-4 Punkten bald das Zepter in diesem Spiel und konnten nach 3 aufeinanderfolgenden gestohlenen Punkten auf 5:1 davonziehen. Danach liessen wir die Romands zwar wieder auf 4:5 herankommen, machten aber im letzten End den Punkt und konnten den Sieg klar machen.

Somit spieletn wir am frühen Abend erneut gegen das britische Olympiateam. Wir nahmen uns viel vor, begannen aber unterirdisch und kassierten gleich im 1. End ein Dreierhaus. Nach dem ersten Punkt für uns kam im 3. End schon das Aus. Mit weiteren 3 Punkten war das Spiel entschieden und wir gingen enttäuscht von unserer Leistung als klare Verliererinnen vorzeitig vom Eis.

Somit warern wir weg vom Haupttableau und spielten abends um 20.30 Uhr im Consolation Cup unser erstes Spiel gegen Schottland 2 mit Skip Anna Sloane. Das Spiel war von Anfang an sehr ausgeglichen und keinem Team geleng es, sich entschedend abzusetzen. Wir versuchten, trotz unserer Enttäuschung wegen des verpassten Viertelfinales unser Bestes zu geben. So gelang es uns, im letzten End mit einem gelungenen Aufbau den entschiedenden Punkt zu machen und konnten den Sieg und den Verbleib im Turnier sichern.

Sonntag morgen spielten wird gegen die Juniorinnen von GC, wleche am Freitag die spätere Turniersiegerin Jennifer Jonse besiegen konnten. Wir waren also gewarnt und wolltenmit einem guten Start die Kontrolle übernehmen. Dies gelang uns auch recht gut und nach 2:0 nach 2 Ends hiesse es 3:2 nach 5 Ends zu unseren Gunsten. Nach einem 2er Haus im 6. End konnten unsere Gegnerinnen nicht mehr kontern und überliessen uns weitere 2 Punkte und somit den vorzeitigen Sieg im 7. End.

Nun wollten wir natürlich ins Finale des Consolation Cups, wo sich mit dem amtierenden Olympiasieger (Schweden, Skip Anette Norberg), dem amtierenden Weltmeister China (Skip Bingyu Wang) und dem frisch gekürten Europameister Deutschland (Skip ANdrea Schöpp) viel Prominenz befand. Wir spielten jedoch gegen Grindelwald und dies taten wir zu Beginn sehr gut und buchten gleich im 1. End 2 Punkte. Danach aberverloren wir etwas den Faden und bis ins 5. End war daraus ein 2:3 Rückstand geworden. Nach einem 2er im 6. End holten wir die Führung zurück und so gings auch ins letzte End. Dort gelang uns eine überzeugende Leistung und Grindelwald konnte nur noch ins Zusatzend gelangen. Allerdings missriet ihnen der Schluss und wir nahmen die Punkte und den Sieg mit.

So erreichten wir das Finale des Consolation Cuips und spielten erneut gegen die Flimserinnen. Wir wollten uns revanchieren für die unglückliche Niederlage vom Samstag und nahmen all unsere verbliebenen Kräfte mit in das bereits 9. Spiel in 3 Tagen. Das Spiel verlief anfangs sehr defensiv und blieb spannend. Im 5. End gelang es uns, das Recht des letzten Steins auszunutzen und erzielten mit einem gelungenen Hammer (letzten Stein) 3 Punkte zur 4:2 Führung. Flims konnte im Anschluss nur einen Punkt gutmachen und musste nun das Risiko erhöhen. Wir konnten im 7. End nochmals alles abrufen und bauten ein grösseres Haus auf, welches wir aufgrund eines Fehlsteins unserer Gegnerinnen in spielentscheidende 5 Punkte ummünzen konnten und somit sicherten wir uns den Sieg.

Trotz der erneut verpassten Viertelfinals können wir mit dem erreichten Finalsieg im Consolation Cup nach 4 gewonnenen Spielen in Folge recht zufrieden sein. Die Bilanz allgemein in den mittlerweile 6 gespielten Champions Tour Turnieren allerdings entspricht nicht unseren Erwartungen und wir werden nun in der nationalen Meisterschaft versuchen, unsere Glanzpunkte zu setzen.

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Swiss League A 2009, 2. Teil Thun

Nach einer Wettkampfpause von 2 Wochen und dem Mitfiebern mit den erfolgreichen schweizer Teams an der Europameisterschaft in Schottland stand am Wochenende vor Weihnachten der 2. Teil der Swiss Leauge in Thun auf dem Kalender. Unser Zeil war, die gute Ausgangslage aus Biel mit postitiven Resultaten weiter zu festigen.

Als erster Gegner am Freitag Abend stand Flims auf dem Programm. Das Team von Binia Feltscher erwischte auf dem wenig curlenden Eis den besseren Start und konnte zur Halbzeit mit 4:1 leicht davonziehen. Unser Spiel war noch nicht auf dem gewünschten Level und dies wollten wir in der Folge ändern. Resultatmässig konnten wir mit je 2 Punkten in End 6 und 8 das Spiel nochmal eng gestalten und konnten im letzten End mit einem weiteren 2er noch das Zusatzend erreichen. Flims spielt jedoch stabil und erlaubte uns keinen erfolgreichen Aufbau. So gewann das Team denn auch nach insgesamt besserer Leistung verdient.

Am Samstag morgen spielten wir gegen das Team von Lausanne Olympique. Dieses Duell woltlen wir unbedingt gewinnen, um den Anschluss an die Spitze zu halten. Im 2. End konnten wir, allerdings nach einen unglücklichen letzten Stein von Lausanne 4 Punkte gutschreiben. Im Anschluss daran vermochten wir allerdings diesen Vorsprung nicht zu festigen. Bis zur Pause mussten wir nach 2 nacheinander gestpohlenen Steinen den Ausgleich hinnehmen. Auch danach  vermochten wir nicht den gewünschten Druck aufzusetzen und das Spiel blieb eng. Bei ausgeglichenem Spielstand griffen wir im 9. End nochmals an und vermochten nach einem fehlerfreien End 2 Punkte zu buchen. Diesen Vorsprung gaben wir auch im letzten End nicht mehr preis und konnten das Match gewinnen.

Am frühen Abend waren die frisch gebackenen Vize-Europameisterinnen von Davos um Skip Miriam Ott unser Widersacher. Wir wollten die Ungeschlagenheit der Davoserinnen beenden und gingen mit viel Energie ins Spiel. Nach gelungenem Start und einer 2maligen Führung übernahmen unsere Gegnerinnen das Heft in die Hand und konnten ihre Ends mit letztem Stein stets mit 2 Punkten beenden. Wir versuchten dagegenzuhalten und konnten eine grössere Führung mit gutem Finish mehrmals verhindern. Im 9. End stahlen wir trotz nicht optimalem Start mit einem sehr schönen letzten Stein sogar einen Punkt und glichen nochmals aus. Im 10. und letzten End aber spielten wir schlecht und Davos konnte mit ihrer Klasse das End und den Sieg schlussendlich verdient mitnehmen.

Sonntag morgens um 9 Uhr stand das 4. Spiel gegen Uitikon Waldegg auf dem Programm. Die recht schwierigen Eisverhältnisse verunsicherten beide Teams sichtlich und es entwickelte sich zu Anfang ein recht defensives Spiel. Nach gestohlenen 2 Punkten im 5. End vor der Pause und einem weiteren Punkt im 6. End schien eine Vorentscheidung zu unseren Gunsten gefallen zu sein. Doch Uitikon gab nie auf und kämpfte sich wieder heran und glich im 9. End sogar aus. So musste das letzte End entscheiden, wo wir ein recht überzeugende Clearing spielten und ein offenes Haus für den letzten Stein hinterliessen. Leider war der Draw etwas zu kurz und so konnte Uitikon ihren Stein im Haus zum Punktgewinn und Sieg verbuchen.

Nach dieser ärgerlichen Niederlage war klar, dass wir gegen das Team von Wallisellen besser und erfolgreicher spielen wollten. Nach einem gegenseitigen Abtasten in den ersten 2 Ends eröffneten wir das Score im 3. End mit 2 Punkten. Nach je einem weiteren Punkt konnten wir eine 2-Punkte Führung in die Pause mitnehmen. Im weiteren Verlauf hielten wir das Spiel recht offen und behileten das Heft in der Hand. Nach je einem weiteren Punkt profitierten wir im 8. End von einem schlechten Finish der Wallisellerinnen und konnten 3 Punkte gutschreiben und das Match so frühzeitig siegreich beenden.

Mit einer Bilanz von je 5 Siegen und Niederlagen sind wir einigermassen zufrieden. Spielerisch liegen noch viele Verbesserungen drin und wir werden bestrebt sein, die Qualität unseres Spiels stetig zu steigen. Jetzt gilt es aber erst mal ein paar Tage abzuschalten, die Festtage zu geniessen, um dann mit aufgeladenen Batterien in die weiteren Wettkämpfe im neuen Jahr zu bestreiten.

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Wetzikon Intl. ZO Damenturnier 2009

Das Internationale Damenturnier in Wetzikon stand im Zeichen vieler krankheitsbedingten Abwesenheiten bei den schweizer Teams. Offenbar lagen am vergangenen Liga-Wochenende im Biel einige "Käferchen" in der Luft. So waren auch wir dezimiert, denn Stephi lag mit einer happigen Grippe im Bett. Weil Michèle am Samstag eine Prüfung zu absolvieren hatte, war ein ständiger Spielerwechsel unvermeidlich. Am Freitag sprang Anita Jäggi, die Mutter von Michèle und Stephi ein.

Das erste Spiel fand um 9 Uhr gegen das Team Uitikon mit Skip Fabienne Fürbringer statt. Nach einem gelungenen Start mit einem 3er Haus im 2. End schienen wir die KOntrolle zu gewinnen, mussten aber gleich im Anschluss daran Uitikon wieder herankommen lassen. Die Führung wechselte immer wieder und schlussendlich gingen wir mit einem knappen Rückstand ins letzte End. Dies gelang uns wunschgemäss und mit 2 Punkten konnten wir das End und das Spiel schlussendlich zu unseren Gunsten gestalten.

Um 15 Uhr stand das nächste Spiel gegen die Holländerinnen um Skip Shari Leibbrandt an. Auch sie war gerade noch rechtzeitig zum Turnier vom Krankenbett wieder aufs Eis zurückgekehrt. Uns gelang ein Start nach Mass mit einem 4er Haus. Leider konnten wir die Führung nicht konsolidieren, sondern mussten Holland wieder herankommen lassen. Im 4. End buchten wir weitere 2 Punkte und schienen doch wieder eine entscheidende Distanz erreicht zu haben. Das 5. End jedoch missriet uns komplett und nach einer Serie von Fehlsteinen mussten wir unsererseits 4 Punkte abgeben, im Anschluss daran sogar einen weiteren Punkt. Aufgrund von Zietmangel war bald klar, dass das 7. End das letzte sein würde. Wir strebten 2 Punkte an, um nochins Zusatzend gelangen zu können. Die Holländerinnnen ermöglichten uns mit einigen nicht optimal gespielten Steinen schlussendlich sogar eine Chance auf den siegbringenden 3er, den wir glücklicher weise auch realisieren und somit auch dieses Spiel doch noch gewinnen konnten.

Nach diesen zwei "Achterbachnspielen" wollten wir am Abendspiel gegen Lettland (Iveta Stasa) die Partie von Anfang an kontrollieren. Leider gelang uns der Start gar nicht nach Mass und und mussten den Lettinnen im 2. End ein 3 Punkte zugestehen, konnten aber dann ein 4er Haus zur vermeindlich sicheren Führung verbuchen. Leiderwurde unser Spiel auch danachnicht besser, und so war es nicht erstaunlich, dass die Führung wieder wecheslte. Erst ab dem 6. End konnten wir das Heft, auch dank vielen Fehlern unserer Gegnerinnen, in die Hand nehmen und den Sieg schlussendlich recht sicher ins Trockene bringen und Anita konnte mit 3 Siegen in der Tasche wieder nach Hause fahren. Merci Anita für's Aushelfen!

Am Samstag Mittag 11.45 Uhr mussten wir aufgrund der Abwesenheit von Michèle zu dritt spielen. Niki Goridis spielte für uns beide Spiele an diesem Tag und übernahm die Skip-Position gegen das ebenfalls bisher 3 mal siegreiche Team Deutschland mit Skip Andrea Schöpp. Es entwickelte sich ein gegenseitiges Abtasten mit kaum je vielen Steinen im Spiel. So war es nicht verwunderlich, dass es nach 4 Ends erst 1:0 für uns stand. Deutschland konnte dann im 5. End 2 Punkte buchen und im 6. End gleich noch nach druckvollem Spiel einen weiteren Punkt stehlen. Nach erzieltem Punkt im 7. End mussten wir im letzten End stehlen, um noch ins Zusatzend zu gelangen. Deutschland spielte aber weiterhin solid und so konnten wir schlussendlich die erste Niederlage gegen das besser spielende deutsche Team nicht mehr verhindern.

Am Nachmittag um 17:15 stand das entscheidende Spiel gegen Schottland 2 um Skip Gillian Howard an. Beide Teams kamen mit einer 3:1 Bilanz daher und es war klar, dass die Siegerinnenzusammen mit Deutschland ins Viertelfinale einziehen würden. Auch dieses Spiel wogte hin und her. Nach einer 2 Punkte-Führung im 1. End mussten wir die Führung im 4. End, nach 2 nacheinander gestohlenen Punkten an die Schottinnen abgeben. Kurzzeitig konnten wir diese wieder an uns bringen, aber trotz sehr gutem Spiel im 6. End kamen wir nach einem sehr gut gespielten letzten Stein der Schottinnen wieder ins Hintertreffen. Dieses sehr spannende End hatte viel Zeit gekostet, so dass auch dieses Spiel nur über 7 Ends gespielt werden würde. Leider konnten wir diesmal keinen guten Aufbau realisieren und versuchten mit dem letzten Stein noch den Punkt für das Zusatzend zu realisieren. Leider geriet der Draw etwas zu kurz und so mussten wir das Spiel den Schottinnen zugestehen und konnten uns somit nicht für das Viertelfinale qualifizieren.

Unsere Enttäuschung hielt sich aber diesmal in Grenzen, waren wir doch froh, aufgrund der geschilderten Ausgangslage das Turnier überhaupt spielen zu können. Herzlich Dank auch an Niki für ihren Einsatz am Samstag! Wir hoffen, das nächste Jahr unter für uns vorteilhafteren Voraussetzungen antreten zu können.

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